Stiefkind Präventionsarbeit?

27. September 2012: Beim Berliner FC Dynamo könnten bald die Mittel fehlen.

In der omnipräsenten Diskussion um das Fanverhalten in deutschen Stadien hat sich mittlerweile eine Erkenntnis weitgehend durchgesetzt: Nachhaltig lässt sich an den Problemen nur durch präventive Arbeit drehen. Ein mühsames Vorgehen, für das die begrenzte Regelarbeitszeit der SozialarbeiterInnen oft nicht ausreicht. Sofern überhaupt die Mittel dafür da sind. Die 10-Stunden-Stelle von Arthur Stark, zuständig für den BFC Dynamo Berlin, steht zum Jahresende zur Disposition. Und das obwohl es Jahre dauerte, um beim Klub "mit dem laut Polizeiangaben größten Anteil an gewaltbereiten Fans in Berlin" überhaupt funktionierende Fanarbeit zu etablieren. Frank Willmann in seiner Kolumne im Tagesspiegel über  "Arthur aus Marzahn".