Rassistische Ausfälle bei der WM

11. Juli 2014: FIFA schaut tatenlos zu

Allgegenwärtig waren während der WM die offiziellen Antirassismus-Banner und -Werbespots der FIFA. Meist ist das Engagement des Verbands gegen verschiedene Formen von Diskriminierung damit aber auch beendet. Ein Eingreifen in den Stadien hält man nicht für nötig, solange man die TV-Zuschauer mit angenehmen, notfalls zensierten Bildern versorgen kann. Konkrete rassistische bis rechtsextreme Aktionen dokumentiert die FariPlay-Initiative. Dass es der FIFA einmal mehr ausschließlich um „ihr“ Produkt geht, beschreibt die  FAZ. So bleiben die Slogans des Weltfußballverbands erneut reine Lippenbekenntnisse.