Peps ethisches Versagen

17. Dezember 2013: Philosoph Wolfram Eilenberger kritisiert Guardiolos Doppelmoral - und die Unterwürfigkeit des Sportjournalismus

Pep Guardiola wird in den Medien gerne hoch gelobt: Nicht nur seine unbestrittene Kompetenz als Trainer, die erst den FC Barcelona an die absolute Weltspitze führte und nun den FC Bayern dort nachhaltig zu etablieren scheint. Nein, auch abseits des Sportplatzes ist die Verehrung groß für einen Fußballlehrer, der offenbar ganz entgegen seiner Zunft der Kultur, der Philosophie zugewandt ist. Sieht man jedoch genauer hin, so offenbaren sich krasse Widersprüche, wie es der Philosoph Wolfram Eilenbergerim Interview mit Oliver Fritsch in aller Deutlichkeit kritisiert:  "Pep Guardiolas ethisches Versagen wiegt schwer" . Bezogen vor allem auf seine Tätigkeit als Fußballbotschafter des Menschenrechte verachtendes Katar.