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Nürnberger Ultras setzen Zeichen gegen Antisemitismus

Eindrucksvolle Choreo erinnert an Jenö Konrad.

Zum 185. fränkisch-bayrischen Derby erinnerten die Ultras der 1. FC Nürnberg an den Trainer der im August 1932, aufgrund antisemitischer Hetze, aus Nürnberg geflüchtet war. Eine beeindruckende Choreografie, die sich über die gesamte Nordkurve streckte, zeigte sein Konterfei und zitierte seinen Antrittsspruch: "Der Club war der Erste und muss der Erste werden." So setzte die Fan-Szene auch ein Zeichen gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.

Dafür gab es auch Anerkennung vom Verein: „Mit dieser beeindruckenden Aktion haben unsere Fans gezeigt, dass Fußball und der 1. FC Nürnberg kein Nährboden für rechtsextreme Strömungen sind. Gleichzeitig zeigt die Choreografie, wie stark sich der Verein und seine Anhänger mit der Vereinsgeschichte identifizieren und auseinandersetzen“, kommentierte Martin Bader (Vorstand für Sport & Öffentlichkeitsarbeit) die bemerkenswerte Geste.

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