Magath contra Traditionalisten

18. August 2010: Unruhe bei Schalke 04

Schalke 04 zieht ungefährdet in die nächste Pokal-Runde ein, doch  Richard Leipold (Frankfurter Allgemeine Zeitung) beobachtet viel Unruhe an der Vereinsspitze: „Manch einer, der Clemens Tönnies näher kennt, kommt allmählich zu dem Schluss, dass sich im Verhältnis zwischen Aufsichtsrat und Felix Magath erste Risse gebildet haben, was Tönnies (natürlich) bestreitet. Dafür spricht jedoch neben allerlei Andeutungen eine Personalie, die bekannt wurde: Aufsichtsratsmitglied Rolf Rojek, langjähriger Vorsitzender des Schalker Fan-Klub-Dachverbandes, ist nicht mehr Fan-Beauftragter des Vereins, angeblich auf Betreiben Magaths.  Im Mai hatte die Mitgliederversammlung einen Antrag abgelehnt, der dem Vorstand, also letztlich Magath, bei Transfers mehr finanziellen Spielraum gibt, ohne dass die Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich wäre. Magath vermutet in Rojek den Drahtzieher einer Kampagne aus dem Lager der Traditionalisten.“