Sport

Männliche Multimillionäre vs. weibliche Normalverdienerinnen?

Finanziell bewegen sich Männer- und Frauenfußbal in zwei verschiedenen Welten. Der Frauenfußball holt aber langsam auf.

Am kommenden Sonntag steht das Finale der Frauenfußball-Europameisterschaft an. Trotz des überraschenden Viertelfinal-Aus der deutschen DFB-Frauen befindet sich der Frauenfußball in Deutschland weiterhin auf einem guten Weg – zumindest, was den wirtschaftlichen Faktor anbelangt.

Männliche Multimillionäre vs. weibliche Normalverdienerinnen also? Fakt ist: Die Bedingungen werden immer professioneller und die Gehälter steigen. So mussten Topspielerinnen noch vor zehn Jahren nebenbei arbeiten gehen. Mittlerweile sind sie Profis und können während ihrer aktiven Laufbahn davon leben, wie ein  Sportschau-Bericht zeigt.

Allerdings hat der Frauenfußball noch einen langen Weg vor sich: So hätten beispielsweise die DFB-Frauen für den Gewinn der Europameisterschaft lediglich eine Prämie von 37.500 € pro Frau erhalten, wohingegen für das DFB-Team der Männer für den Gewinn der Europameisterschaft 2016 eine Prämie von 300.000 € pro Mann ausgeschüttet worden wäre.