Klageandrohung wegen einer Satire

16. Dezember 2013: Das Fußballmagazin ballesterer bittet um Unterstützung

„Was darf die Satire? Alles.“ (Kurt Tucholsky, 1919). Dachten jedenfalls die Macher des österreichischen Fußballmagazins ballesterer. So veröffentlichten sie in ihrer Septemberausgabe unter dem Titel „Wunderbare Wahlwerbung“ verfremdete Plakate zur Nationalratswahl, denen sie  allesamt einen Fußballbezug untergeschoben hatten. Der Generaldirektor des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB), Alfred Ludwig fühlte sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und drohte mit Klage. In unserem offenen Brief erklärt die Redaktion, wie es gelang, einen Gerichtsprozess zu vermeiden und warum die Angelegenheit für den ballesterer finanziell dennoch sehr schmerzhaft war. Der ballesterer bittet deshalb um Unterstützung und verkauft handgeschwärzte Septemberexemplare für 5 Euro plus einem frei gewählten Solidaritätszuschlag.

Mehr dazu beim  ballesterer.