Kicken gegen das Klischee

12. Juni 2011: Fußballerinnen sind oft Sexismus und Homophobie ausgesetzt

Fußball gilt als letztes Reservat der Männlichkeit. Alles, was nicht der heterosexuellen Norm entspricht, ist von Ablehnung und Diskriminierung bedroht. So ergeht es vielen Fußballerinnen, die als zu männlich, robust und burschikos beschrieben werden. Die Grenzen zwischen Sexismus und Homophobie im Frauenfußball sind fließend. Kann die Weltmeisterschaft im eigenen Land das Klischee von "kickenden Kampflesben" aufbrechen? Das heutige Sportgespräch im  Deutschlandfunk um 23.30 Uhr untersucht tradierte Rollenmuster und Initiativen gegen Homophobie. Es stellt den SV Seitenwechsel in Berlin vor, den größten Lesbensportverein Europas. Und es illustriert, warum Spielerinnen in Südafrika in Lebensgefahr sind. Akademie-Mitglied  Ronny Blaschke liefert eine Bestandsaufnahme der Frauenrolle im Fußball.