Jubelchinesen für Nordkorea

9. Juni 2010: Diktator kauft Fans für Südafrika

Der große Diktator hat ein kleines Problem. Kim Jong-Il hat seine Landsleute in Nordkorea geradezu einkaserniert, dennoch soll die Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika, daran glaubt der geliebte Führer ganz fest, vom Jubel der Fans zum Titel getragen werden. Applaus, Fahnenschwenken und La Ola werden daher in China eingekauft. 1000 Tickets für die nordkoreanischen WM-Spiele gegen Brasilien, die Elfenbeinküste und Portugal bringt das nationale Sportkomitee nun also beim großen Nachbarn unters Volk – der  hat 2008 in Peking schließlich vorgemacht, wie perfekte Choreographie funktioniert. Die einzige Bedingung: Sie müssen klatschen, jubeln und schreien. Alles für Nordkorea.  Zum kompletten Artikel