Italiens Verband plant härtere Strafen

19. Oktober 2010: Kampf gegen Rassismus

Der italienische Fußball-Verband (FIGC) will die Strafen für rassistische Schmähgesänge verschärfen. Damit reagiert der Verband auf wiederholte Sprechchöre gegen farbige Fußballer. Zuletzt sorgten “Fans“ von Cagliari Calcio beim Gastspiel von Inter Mailand mit Schmähgesängen gegen die dunkelhäutigen Gästespieler Samuel Eto'o, Maicon und Jonathan Biabiany für Aufregung. Der Schiedsrichter unterbrach bereits nach nur drei Minuten das Spiel auf Sardinien für kurze Zeit. "Der Schiedsrichter hat bestens gehandelt, indem er das Match unterbrochen hat. Er hat somit ein deutliches Signal gegeben", sagte FIGC-Generaldirektor Antonello Valentini. Der Verband prüft nun strengere Maßnahmen zur Isolierung rassistischer Fangruppen.