"Ich leiste nicht Emanzipationsarbeit"

6. Januar 2012: Steffi Jones über ihre Aufgaben als DFB Direktorin

Steffi Jones war bei der Frauenfußball-Heim-WM 2011 das weibliche Pendant zu Franz Beckenbauer 2006. Als OK Präsidentin war sie Gesicht und erste Repräsentantin des deutschen Frauenfußballs. Sportlich war die WM für die DFB Frauen enttäuschend, organisatorisch aber war das Turnier vollends gelungen und das auch oder gerade wegen Steffi Jones. 

Nach ihrer erfolgreichen Arbeit als WM-Chefin ist sie nun als erste Direktorin Frauenfußball beim DFB aktiv. Im  FAZ-Interview spricht sie über die WM, Kritik an ihrer Arbeit, neuen Herausforderungen und die Zukunft des deutschen Frauenfußballs. Dabei wird schnell deutlich, dass sich Steffi Jones nicht auf den Lorbeeren der WM Organisation ausruhen will, sondern vielmehr ihre Position nutzen möchte, die Zukunft des Frauenfußballs aktiv mitzugestalten und neue Akzente zu setzen.