Green Goal 2011

23. Juni 2011: Eine Million Euro für den Klimaschutz

Pünktlich zur ersten FIFA Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Umweltprogramm „Green Goal 2011“ vorgestellt. Sechs Tage vor dem Auftaktspiel im Berliner Olympiastadion informierten DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, die Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Claudia Roth und Bundesumweltminister a.D. Prof. Dr. Klaus Töpfer in der Bundespressekonferenz in Berlin über die Eckpunkte des in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut entwickelten Umweltprogramms.

Nach Berechnungen des Öko-Instituts entstehen durch die Ausrichtung des Turniers rund 40.000 Tonnen Treibhausgase. Greifen alle Maßnahmen der Kampagne, kann diese Menge aber deutlich reduziert werden. Um die trotz aller Anstrengungen nicht vermeidbaren CO2-Emissionen auszugleichen, werden nachhaltig wirkende Klimaschutzprojekte in Mali, Ghana, Nicaragua, Honduras und Indien gefördert. Die Projekte entsprechen dem höchsten Standard für Klimaschutzprojekte, dem sogenannten „Gold Standard“.

Dr. Theo Zwanziger hebt dabei hervor, dass nach dem international gewürdigten Erfolg von „Green Goal“ bei der WM 2006 erstmals ein Finalturnier der Frauen von einem umfangreichen Umweltprogramm begleitet wird. „Unser Ziel bei Green Goal ist es, die Umwelt durch die Vermeidung und Reduzierung von schädlichen Einflüssen zu entlasten. Die Frauen-WM 2011 soll klimafair werden. Dafür sorgen wir durch die Finanzierung von nachhaltigen Klimaschutzprojekten. Gegenüber 2006 sind wir mit Green Goal 2011 bewusst nochmals neue Wege gegangen und hoffen so, dass die Frauen-WM auch langfristig grüne Spuren hinterlassen wird“, sagt Dr. Zwanziger.