Galeano spielte, um Fußball zu schreiben

14. April 2015: Schriftsteller und Fußball-Poet Eduardo Galeano verstarb gestern in Uruguay.

„Schreibend wollte ich mit den Händen das tun, was ich mit den Füßen nie zu tun vermochte.” Eduardo Galeano

Der Schrifsteller Eduardo Galeano zählt seit der Veröffentlichung seines Geschichts-Klassikers „Die offenen Adern Lateinamerikas“ im Jahr 1971 zu den großen Chronisten Südamerikas. Er erlag gestern im Alter von 74 Jahren in Montevideo einem Krebsleiden.
Bis zuletzt war der Uruguayer ein hoffnungsloser Fußball-Romantiker. Für Galeano war Fußball ein Spiel und eine Kunst zugleich. Doch selbst Fußball spielen kam für ihn nicht in Frage. Er selbst beschrieb sich „als unverbesserlichen Stümper und Schande der Fußballplätze“.
So blieb ihm das Spiel mit den Worten. Und das tat er meisterhaft.
Seine Geschichten über den Ballsport gleichen kleinen Märchen. In diesen huldigt er den großen Spielern wie Zamora, Di Stefano, Seeler und Maradona.

Hier geht’s zur Rezension von  Galeanos Buch: „Der Ball ist rund und Tore lauern überall“ auf der  Seite von Spiegel-Online.

Die Spiegel-Meldung über Galeanos Tod  hier.

Ein schöner Nachruf in spanischer Sprache ist zu finden auf argentinischen Seite
 www.canchallena.lanacion.com.ar