Für die Freilassung von Maryam Majd

1. Juli 2011: WM-OK und VDS setzen sich für die inhaftierte Sportfotografin ein

Das Organisationskomitee (OK) der Frauen-WM 2011 setzt sich zusammen mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) für die sofortige Freilassung der Sportjournalistin Maryam Majd aus einem Gefängnis in Teheran ein. „Sowohl als OK-Chefin als auch ganz persönlich stehe ich immer und überall entschieden ein gegen jede Form von Diskriminierung und Unterdrückung. Deshalb bitte ich die Verantwortlichen im Iran eindringlich, Maryam Majd sofort frei und zur Frauen-WM 2011 in Deutschland ausreisen zu lassen. Hier ist sie herzlich willkommen“, sagt OK-Präsidentin Steffi Jones. OK-Pressechef Jens Grittner ergänzt: „Bei einem so globalen Ereignis wie der Fußball-WM der Frauen sind die freie Berichterstattung und das Recht auf freie Meinungsäußerung eine Selbstverständlichkeit. Wir hoffen sehr, Maryam Majd doch noch als Kollegin bei dieser WM in Deutschland begrüßen zu können.“

“Wir sind empört und protestieren in aller Schärfe gegen die Inhaftierung und fordern die Behörden in Teheran auf, die Journalistin sofort frei- und ausreisen zulassen. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, für das wir uns mit allen Kräften entschieden einsetzen”, verurteilten die VDS-Präsidiumsmitglieder Erich Laaser und Hans-Joachim Zwingmann sowie VDS-Fotografensprecher Markus Gilliar das Vorgehen der Sicherheitskräfte im Iran.OK und VDS befinden sich damit auf einer Linie mit der Bundesregierung und humanitären Organisationen, wie „Reporter ohne Grenzen“.