Fifa wie die "Kolonisatoren"

24. April 2014: Brasilien hinterfragt seine Weltmeisterschaft

Die Kritikpunkte an sportlichen Großereignissen gleichen sich immer wieder: Riesenaufwendungen der SteuerzahlerInnen steht relativ überschaubarer profit gegenüber. Den machen nämlich zum Großteil die internationalen Sportverbände und Privatunternehmen, die etwa Bauaufträge abgreifen. Die Diskrepanz zwischen modernsten Stadien und teilweise desolater Versorgungssituation ist in Brasilien allerdings besonders sichtbar - so, dass die Kungeleien in den Führungsetagen schon fast an die Kolonialisierung erinnern. Peter Burghardt sammelt für  sueddeutsche.de eine ganze Reihe negativer Aspekte, die vor allem in Brasilien die Frage aufwirft: Sind solche Spiele wirklich notwendig?