Fanarbeit am Existenzminimum

3. Mai 2011: 30 Jahre Gewaltprävention durch Fanprojekte

Am Tag der Arbeit fanden keine Bundesligaspiele statt, um die Polizei zu entlasten, darauf hatten sich Politik und Fußballverbände vor einem Jahr geeinigt. Neben den traditionellen Mai-Demonstrationen sollten so zusätzliche Einsätze von Sicherheitskräften bei brisanten Fußball-Spielen vermieden werden. Wenn es um gewaltbereite Fans geht, werden oft mehr Strafen gefordert. Was aber ist zu tun, um Aggression und Extremismus gar nicht erst entstehen zu lassen? Auf diese Frage suchen Sozialarbeiter seit 30 Jahren Antworten. 1981 wurde in Bremen das erste pädagogische Fanprojekt eröffnet, inzwischen sind es fast 50 in Deutschland. Doch die Zahlen trügen. Bis heute arbeiten Fanprojekte am Existenzminimum, erläutert Akademie-Mitglied Ronny Blaschke im  Deutschlandfunk.