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"Es ist gut, einen Erzrivalen zu haben"

Faszination Derby: Warum Fans nicht wollen, dass ihr direkter Konkurrent absteigt.

Die Derbys, das besondere Kräftemessen mit dem Nachbarn: Es geht um nichts weniger als die Vormachtstellung in der Region oder Stadt. Für viele Fußball-Fans ist es das wichtigste Spiel der Saison. Die Rivalität wird offen ausgelebt. Die Vereine hingegen versuchen vor solchen Begegnungen oftmals die Bedeutung der Partien herunterzuspielen, um so die Aggressionen zwischen den Fanlagern möglichst klein zu halten.

 Überraschende Ergebnisse lieferten jetzt jedoch Johannes Berendt und Sebastian Uhrich vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln in ihrem Projekt "Rivalität und Fan-Aggressionen". Dort heißt es, die Vereine machten mit ihrer Ansprache zu den Anhänger/-innen alles nur noch viel schlimmer. Die geforderte Lösung: Mehr auf den (Ur-)Instinkt der Rivalität setzen.