Ein Handspiel für die Ewigkeit

4. Juli 2011: Äquatorial-Guinea hat alle Hände voll zu tun

Der 3:2 Sieg Australiens gegen Äquatorial-Guinea hatte nicht das Zeug zum WM-Klassiker, eine Szene aus dem Bochumer Stadion dürfte der Fußball-Welt aber in Erinnerung bleiben. In der 16. Minute spitzelt eine australische Stürmerin den Ball gegen den Pfosten. Den zurückspringenden Ball fängt die Verteidigerin Ana Christina Bruna, hält ihn anschließend mit beiden Händen fest und gibt ihn dann der Torhüterin, die den Ball aufnimmt und aus den Händen abschlägt. Die ungarische Schiedsrichterin Gyöngyi Gaal zeigte trotz des eindeutigen Handspiels nicht auf den Elfmeterpunkt. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, die Australierinnen reagierten mit stürmischen Protesten und der Weltverband sah sich zu einer schnellen Stellungnahme veranlasst.

Die Norwegerin Karen Espelund, FIFA-Beauftragte des Spiels, warb um Verständnis für den Lapsus: "Es gab da eine Episode. Wir haben mit der Schiedsrichterin gesprochen. Es tut ihr sehr leid, dass sie das Handspiel übersehen hat." Zu sehen ist das "Handspiel für die Ewigkeit" bei  Youtube.