Literatur

"Dieser Weg wird kein leichter sein..."

Gerald Asamoahs Autobiographie über seine Karriere, seinen Glauben und Herzensangelegenheiten

Gerald Asamoah, Peter Großmann

"Dieser Weg wird kein leichter sein..."

ISBN: 978-3-7766-2691-9
Verlag: Herbig Verlag
224 Seiten, mit Farbkopien, 19,99 €

„Der steht morgens auf und lacht, der geht abends ins Bett und lacht, den ganzen Tag lacht der, du siehst nur seine weißen Zähne.“ Rudi Assauer über Gerald Asamoah.

 Egal wo Gerald Asamoah spielte, er wurde schnell zum Publikumsliebling.

Bei Schalke eh schon eine lebende Legende, aber auch bei St.Pauli und Greuther Fürth flogen dem geborenen Ghanaer schnell die Sympathien zu. Auch bei seiner ersten Profistation Hannover 96 hätten sich nicht wenige Gefreut wenn Asa, nachdem es ersichtlich war das es in Gelsenkirchen nicht mehr weiter gehen würde,   an die Leine zurück gekehrt wäre.

Zusammen mit Peter Großmann schildert nun Asamoah lebendig, gut nachvollziehbar seinen Weg. Die Rückschläge die er hinnehmen musste, wie ein Herzfehler, einer Verdickung der Herzscheidewand, der seine Profisportkarriere beinah 1998 das aus beschert hätte. Rivalität und Abneigung, Integration, Sympathien und ungemütliches Annecken. Alles findet sich in dem Buch wieder. Doch die Autobiographie wird nicht dazu benutzt um dreckige Wäsche zu waschen, zwar wird mit Kritik an dem ein oder anderen Spieler nicht gespart, nicht jeder Zweikampf verlief sauber, aber niemals wirkt der Autor verbittert.
„Dieser Weg wird kein leichter sein..“ ist eine positive Geschichte, zwar kann das Leben schwierig sein, aber wenn man an sich glaubt und an sich arbeitet, kann man es schaffen.

Träume sind dazu da gelebt zu werden. Bei anderen Kickern könnte diese Lebensausrichtung falsch, bieder und gestelzt herüber kommen, bei Gerald Asamoah möchte man es glauben, was auch der gekonnten detailreichen schriftstellerischen Fähigkeiten des Autorengespanns Asamoah/Großmann geschuldet ist.

Trotz der Blockaden und Barrieren die sich Gerald Asamoah in seinem bewegten Leben gegenüber gestellt haben, ist seine Autobiografie am ende des Tages ein "feel good"-Buch.

„Ein Selbstporträt, das Gerald Asamoah zeigt, wie er ist: sympathisch, offen und unverwüstlich optimistisch.“