Die Proteste der "Eisernen" erlangen internationale Aufmerksamkeit

22. September 2014: 15 Minuten Stille und ein in schwarz gekleidetes Stadion

Wie bereits  angekündigt führten die Fans von Union Berlin eine  Protestaktion beim Spiel gegen RB Leipzig durch. Neben den 15 Schweigeminuten zu Beginn des Spiels erschien die Alte Försterei ganz in schwarz.

Die Berliner wollen damit nicht nur den "Untergang der Leipziger Fanszene" symbolisieren, sondern greifen erneut die gegenwärtige Debatte rund um den Kommerz im Fußball auf. Werte wie Treue, Fair Play und Leidenschaft gelten für die Berliner als wesentlich für die Fußball- und Fankultur, die durch Projekte wie das in Leipzig gefährdet sei, so die Aussage der Union-Fans (siehe  Spiegel und  Handelsblatt).

Die Tragweite des Themas im Allgemeinen, aber auch der Aktion im Speziellen, zeigt sich dadurch, dass auch der britische "Guardian" berichtete. Hier kommen unter anderem Peter Neururer,  Frank Willmann und der Leipziger Fanclub "Die Rasenballisten" zu Wort und erläutern ihre Sicht der Dinge. Zum Artikel geht es  hier.