Die letzte Weltmeisterschaft

13. Mai 2014: Die Zukunft des Turniers in demokratischen Staaten

Bei der Auslosung zum Confed-Cup im Dezember 2012 verkündete Präsidentin Dilma Rousseff, dass Brasilien die Weltmeisterschaft gleich zweimal gewinnen müsse: auf dem Platz und daneben. Akademie-Mitglied Nicole Selmer fragt sich anhand der massiven Proteste der Bevölkerung, welchen Preis die brasilianische Regierung für einen möglichst ungestörten Ablauf der Weltmeisterschaft zu zahlen bereit ist.

Und sie folgert im österreichischen Fußballmagazin  ballesterer: „Die Weltmeisterschaft in Brasilien könnte unvergesslich werden, weil sie vielleicht die letzte ihrer Art sein wird. Eine Veranstaltung, die mit immensen Kosten für Projekte ohne nachhaltigen Nutzen verbunden ist, die so stark in das Leben der Menschen eingreift und sie gleichzeitig so wenig einbindet, hat keine Zukunft mehr.“