Die Fußball-Fanszene im Fokus der Wissenschaft

11. Dezember 2012: Institut für Fankultur (IfF) gegründet

Pressemitteilung vom 10. Januar 2012

"Fans, Ultras etc. stehen derzeit allerorten in Rede. Aber was wissen wir wirklich über Pyrotechnik, Gewalt in den Stadien, Rivalität, Hooligans, Rechtsextremismus, Ultras und andere Themen aus den Fanszenen? Und wie unterscheiden wir dieses Wissen von Vorurteilen, Meinungsmache und Politik? Derlei Fragen bedürfen einer seriösen wissenschaftlichen Bearbeitung.

Das neu gegründete Institut für Fankultur (IfF) in Köln und Würzburg bemüht sich um eine seriöse wissenschaftliche Bearbeitung der Themenfelder. Die verschiedenen Ausprägungen und Positionen der Fanszene sollen erforscht und analytisch aufgearbeitet werden. Die Studien und Expertisen ergründen sowohl tagesaktuelle Phänomene wie den derzeit kontrovers diskutierten Einsatz von Pyrotechnik als auch generelle Entwicklungen wie die Veränderung der Fanszene oder den gesellschaftspolitischen Einfluss des Fußballs: national – aber auch international.

Das IfF ist ein Zusammenschluss von Sportwissenschaftlern, Soziologen, Politologen, Kriminologen sowie Sozialpsychologen und arbeitet eng mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Würzburg zusammen. Auch die Fans werden aktiv in die Forschungsprojekte mit einbezogen. Das unabhängige Institut steht zudem im permanenten Dialog mit Vereinen, Verbänden, sozialpädagogischen Fanprojekten und Polizeivertretern. 

Das IfF freut sich auch über die Zusammenarbeit mit interessierten Medienvertretern und steht ab sofort gerne als kompetenter Ansprechpartner bei allen Themen rund um die „Fanszene“ zur Verfügung."

 

Weitere Informationen:

www.fankultur-institut.de