Der kalkulierte Wahnsinn

8. Februar 2011: Rekordtransfers und „Financial-Fairplay“

In der Premier League werden Fußballprofis wie Fernando Torres für viel Geld hierhin und dorthin transferiert. Alles nur, damit die Klubs im Sommer die Vorgaben des „Financial Fairplay“ erfüllen. Dann beginnt eine Zweijahresfrist, in der jeder Klub, der in der Saison 2013/14 in der Champions League oder Europa League starten will, einen Verlust im operativen Geschäft von insgesamt höchstens 45 Millionen Euro machen darf - und von da an Jahr für Jahr weniger, bis er bei plus minus null ist.

Wird „Financial Fairplay“ die undurchdringliche Mischung aus Logik und Irrsinn im Handel mit Spielern beenden? Das scheint fraglich, die Wege der Millionen werden immer verschlungener. So landet beispielsweise ein Viertel der knapp 25 Millionen Euro, die Chelsea für den Brasilianer Luiz zahlte, bei einer Investorengruppe, die Ende 2009 von Benfica Lissabon 25 Prozent an dem Spieler erworben hatte. Mehr dazu bei der  Frankfurter Allgemeinen Zeitung.