Den Ball schützen! Eine Saison in Sprüchen

Autor und Kabarrettist Frank Goosen betrachtet die Saison 2008/2009 - Ein Saisonrückblick in unvergesslichen Sprüchen

von Frank Goosen

www.frankgoosen.de

Deutscher Fußball-Kultur-Preis: Fußballspruch des Jahres

 

Manchmal muss man die Dinge einfach auf den Punkt bringen, und in kaum einem Bereich gelingt das allen Beteiligten so gut wie beim Fußball. So kann man auch die abgelaufene Saison 2008/2009 ganz wunderbar in ihren Sprüchen spiegeln.
Frank Goosen spannt den Bogen über das gescheiterte 'Projekt Klinsmann', die Hoffenheimer Herbstmeister und verzögerte Dopingproben. Fehlen darf natürlich weder der FC Schalke 04 noch der Abstiegskampf.
Und übrigens: Wolfsburg wurde Meister, dank Felix Magath, denn: "Der Drops ist gelutscht".

 

Vom Schwaben gebissen

Mit den üblichen, also galaktischen Ansprüchen war man beim FC Bayern gestartet, dort, wo man einen Trainer auch schon mal nach zwo Doubles in Folge vom Hof jagt, weil er europäisch nichts gerissen hat. Nichts weniger als die Neuerfindung des Fußballs hatte sich der Messias aus Malibu vorgenommen, der blonde Engel und Erlöser, der in einem früheren Leben ein Bäcker aus Backnang war, bevor er als Tonnentreter von München und Sommermärchenerzähler bekannt wurde. Hat man den Film von Sönke Wortmann über die WM 2006 gesehen, konnte man sich sowieso nur wundern, dass erwachsene Männer nicht in hemmungsloses Gelächter ausbrechen, wenn ein grinsender Surfboy mit Schaum vorm Mund schwäbelt: „Es gäht darum, zuzubeisen!“ Deshalb sorgte die Ankündigung „Wir wollen jeden Spieler jeden Tag ein bisschen besser machen“ bei Insidern für Heiterkeit. Da stellt man sich doch gerne die Szene vor, wie Jürgen Klinsmann Mark van Bommel gegenüber steht und ihm sagt: „Mark, du bisch e subba Spieler, und ich mach disch jätzt jede Tag noch besser! Deshalb bischt jetzt unser Capitano! Und damit du däs noch mähre genieße kannsch, sitzscht erschtomohl uff dä Bank!“

Allerdings schleppte Klinsmann auch die eine oder andere Altlast mit durch die Saison, so etwa den von ihm nicht gerade favorisierten Torhüter Michael Rensing, dem es vielleicht an Strafraumbeherrschung gebricht, nicht aber an Trotz, quengelte er doch nach einem der, zugegeben ungerechten, Vergleiche mit seinem Vorgänger: „Ich bin nicht der kleine Kahn. Ich bin hoffentlich bald der große Rensing.“ Das klingt nicht nach Champions League, eher nach F-Jugend.

 

Poldis geglückte Lösegeldübergabe

Auch ganz amüsant war die Posse um Prinz Poldi, den Ewig-Kölschen, der seinen Ruf zementierte, dass er nur gut spielt, wenn man ihn richtig lieb hat. In Köln, wo man den Begriff „fußballverrückt“ immer wieder mit neuem Leben füllt, ging Wolfgang Overath persönlich mit dem Klingelbeutel durch die Fußgängerzone, plünderte mit Billigung des Probstes den Opferstock im Dom und hätte auch alten Damen auf offener Straße die Rente aus der Handtasche geklaut, um Poldi heim ins Reich zu holen. Uli Hoeneß kommentierte den Deal gewohnt lapidar: „Wir haben unser Geld zurück, und der Verein hat seinen Spieler wieder. Es ist also nichts passiert.“ Hört sich an wie eine Entführung mit geglückter Lösegeldübergabe.

Aus den großen Ambitionen des FC Bayern wurde nichts. In der Champions League kriegte man von den Seidenfüßen des FC Barcelona schmerzhaft die Grenzen aufgezeigt. Mit entwaffnender Ehrlichkeit gab Mark van Bommel nach der 0:4-Hinspielniederlage zu: „Wenn wir sie angegriffen haben, waren sie immer schon weg – wie sollen wir da in die Zweikämpfe kommen?“ Für das Rückspiel sah er nur eine Möglichkeit: „Aber vielleicht kommt Barcelona nur mit acht Mann nach München, dann haben wir eine Chance.“

Für den Erfolg gehen Fußballer bisweilen meilenweit. Luca Toni fasste es in die schönen Worte: „Es ist nicht schön, den Gegner betrügen zu wollen. Aber es ist schön, alles dafür zu tun, dass die eigene Mannschaft gewinnt.“

Als es dann auch in der Bundesliga einfach nicht rund laufen wollte und sogar die direkte Qualifikation für die Champions League in Gefahr schien, wurde der blonde Engel von der Wolke gejagt und der rheinische Rotkopf Jupp Heynckes wurde aus dem Vorruhestand geholt. Der brachte auf den Punkt, worum es beim FC Bayern wirklich geht: „Ich will jeden Spieler jeden Tag ein bisschen erfolgreicher machen.“

 

Dorffußball und Herbergers Wortstapfen

In der Hinrunde schien ein Dorfverein aus Süddeutschland den Bayern ihre Vormachtstellung ernsthaft streitig machen zu wollen. Die TSG 1899 Hoffenheim bot Spieler auf, die so lange und so schnell rennen konnten, dass man geneigt war, nachzusehen, ob die nicht am Rücken eine Klappe hatten, hinter der sich ein paar Duracell-Batterien verbargen.

Trainer Ralf Rangnick hatte seit seinem Auftritt im ZDF-Sportstudio im Dezember 1998, als er etwas oberlehrerhaft den Deutschen den modernen Fußball erklärte, den Beinamen „Professor“ weg – und untermauerte diesen Ruf in der Hinrunde eindrucksvoll. In einem Kicker-Interview gab er zu Protokoll, es sei „zu viel Zufall im Fußball“, und das gelte es abzustellen. Mit einem Spruch wie „Das einfache Spiel ist das geniale“, wollte er offenbar in Herbergers Wortstapfen reden, legte die Latte dann aber auch intellektuell ein wenig höher: „Das zeigt, wie schwachsinnig die Statistik ist“, sagte er nach einem Match, angesprochen auf die Verteilung der Spielanteile. „Was zählt, ist die Qualität des Ballbesitzes.“ Dem kann ich als Anhänger des VfL Bochum nur zustimmen. Wann immer meine Mannschaft versucht, ein Spiel zu dominieren, gibt es auf die Nuss. Ein Fan brachte es in einem Internetforum auf die Formel: „Ballbesitz ist Gift“. Man muss taktisch immer neue Wege gehen. Das „Spiel ohne Ball“ wird immer wichtiger. Am besten neunzig Minuten nicht berühren das Ding!

Im vorletzten Spiel der Hinrunde kam es zum Duell des emporkommenden Herausforderers mit dem Platzhirschen, d’Artagnon gegen Athos, Porthos, Aramis. Vor dem Spiel wurde eifrig auf den Busch geklopft. „1899 Hoffenheim?“, höhnte Karl-Heinz Rummenigge. „Wo haben die sich eigentlich die letzten hundert Jahre versteckt?“ Uli Hoeneß bezichtigte Rangnick der Besserwisserei und meinte, der Hoffenheimer Trainer habe bisher immer im ersten Jahr einer Anstellung super Arbeit geleistet und sei im zweiten entlassen worden.

 

"Zu spät gepisst ist auch gedopt"

Professor Rangnick konterte solche Vorhaltungen geradezu hoeneßmäßig: „Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München fahren. Wenn Sie flotten Fußball sehen wollen, sind Sie in Hoffenheim richtig.“ Und legte nach: „Wenn wir am Ende der Saison vor den Bayern stehen, steigen wir zu hundert Prozent nicht ab.“

Auch der eigentlich eher zurückhaltend wirkende Manager Jan Schindelmeiser schoss den einen oder anderen Pfeil Richtung München ab. Uli Hoeneß giftete, der FC Bayern müsse immerhin unter der Woche in der Champions League ran. „Und was macht Hoffenheim? Die ruhen sich die ganze Woche auf der Couch aus und spielen am Wochenende gegen Schalke.“ Was Schindelmeiser zu der Entgegnung veranlasste: „Damit die Chancengleichheit wieder hergestellt ist, werden wir künftig mittwochs ein interkontinentales Freundschaftsspiel austragen.“

Als man dann sensationell Herbstmeister war, obwohl man in München verloren hatte, wurde es dann richtig großkotzig: „Momentan“, giftete wieder Schindelmeiser, „stehen wir einen Platz vor den Bayern. Ich weiß, dass sie gern Herbstmeister geworden wären. Wir widmen ihnen diesen Titel, denn für uns ist er nicht so wichtig.“

In der Rückrunde wurde die Hoffenheimer Lippe dann doch erheblich dünner. Zuerst war da diese komische Doping-Affäre, als zwei Spieler zu spät zum Pinkeltest erschienen, was die Anhänger des Ballsportvereins Borussia Dortmund 09 zur Anfertigung eines recht netten Transparentes veranlasste: „Zu spät gepisst ist auch gedopt!“

Danach war nix mehr los mit Hoffenheim. Aus den Duracell-Häschen wurden biedere Durchschnittskicker. Ein Zusammenhang mit dem Fast-Doping-Fall erfüllt den Tatbestand übler Nachrede.

 

Nackt in Gelsenkirchen, aber die Tupperdose voll

Mit den Regularien des Doping-Testes standen jedoch auch andere auf Kriegsfuß. So antwortete Kevin Kuranyi auf die Frage, wieso er so lange für die Dopingprobe gebraucht habe: „Ich habe genau 75 Milliliter geschafft. Aber neuerdings braucht man 90.“

Auch in fußballerischen Belangen blieb der FC Schalke hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Von den Fans wurde dafür nicht zuletzt die Personalpolitik von Manager Andreas Müller verantwortlich gemacht, dessen Verhalten in der Krise der Fußballphilosoph Mario Basler in die Sentenz kleidete: „Erst macht er Fehler und dann ledert er gegen Assauer – da kannste dich auch gleich in Gelsenkirchen nackt auf die Straße stellen und ‚Hier regiert der BVB!’ rufen!“

Gegen Ende der Saison musste erst der Manager gehen, und dann auch Trainer Fred Rutten, der Mann mit dem süßesten Akzent der Liga. Die Verantwortung auf Schalke übernahm ein Trainer-Trio um die ehrliche Haut Mike Büskens, der nach einem 0:0 in Berlin, nach dem die Hertha ihre Meisterschafts-Ambitionen vergessen konnte, in einem schönen Spruch noch mal zusammenfasste, wie man sich bundesweit Leute aus dem Ruhrgebiet ganz allgemein vorstellt: „Wir wurden zu einer großen Party nach Berlin eingeladen und sind dieser Einladung sehr gerne nachgekommen. Nur sind wir nicht der Typ Gast, der Geschenke mitbringt, sondern derjenige, der sich die Tupperdose vollmacht, weil er etwas mit nach Hause nehmen will.“

 

"Wenn Bayern-Millionäre gehen Kopf runter vom Platz"

Ach ja, die Berliner Hertha. Man weiß immer noch nicht, wie sie es angestellt hat, aber zwischendurch spielte sie tatsächlich um die Schale mit. Vielleicht weil sie mit Lucien Favre einen geradezu existentialistischen Intellektuellen auf der Trainerbank sitzen hatte. „Sieg oder Niederlage“, sinnierte Favre einmal verträumt, „manchmal liegt es an Kleinigkeiten, manchmal liegt es an nichts.“

Und manchmal lag es an Andreij Voronin, der im Februar mit seinen zwei Toren den FC Bayern fast allein bezwang und sich hinterher sichtlich zufrieden zeigte: „Natürlich geiles Gefühl, wenn Bayern-Millionäre gehen Kopf runter vom Platz.“ Allerdings soll auch Herr Voronin noch nicht in der Schlange an der Suppenküche Neukölln gesehen worden sein.

 

Als Arschloch große Klasse!

Im Mittelfeld gestrandet ist in diesem Jahr Werder Bremen, wo man sich allerdings mit diversen Finalteilnahmen und dem Gewinn des DFB-Pokals trösten konnte. Spektakulär waren vor allem die vier Spiele gegen den Nord-Rivalen Hamburger SV in nicht mehr als neunzehn Tagen, was Claudio Pizzarro mit den Worten kommentierte: „Ich hatte in den letzten zwei Wochen mehr Kontakt mit Mathijsen als mit meiner Frau.“

Für Gesprächsstoff sorgte immer wieder der Bremer Torwart Tim Wiese, über den der Hamburger Lotto King Karl bemerkte: „Es gibt eben diese Profis, die spielen nur als Arschlöcher gut.“

Auch der Sportkamerad Diego wusste Interessantes über seinen Mannschaftskollegen zu berichten: „Wenn Tim Wiese in die Kabine kommt, wird viel gelacht. Seine Hemden sind oft zu bunt und er lässt viele Knöpfe offen.“

Sein nicht unbeträchtliches fußballerisches Talent wird der Brasilianer in der nächsten Saison allerdings in den Dienst von Juventus Turin stellen. Dass sein Vater, sagen wir mal: geschickt verhandeln kann, reizte Kai Traemann von der Bild-Zeitung zu dem Satz: „Wenn Papa Diego Guten Tag sagt, ist die Hälfte davon schon gelogen.“

 

"Er muss ja nicht da hinlaufen, wo ich hingrätsche"

Wer es zu etwas bringen wollte, der setzte auch in dieser Spielzeit zum Beispiel auf die berühmte „gesunde Härte“. Schön, wenn man die auch noch ironisch unterfüttern kann, wie der Dortmunder Verteidiger Neven Subotic nach einem Foul am Hoffenheimer Demba Ba: „Er muss ja nicht da hinlaufen, wo ich hingrätsche.“

Um Ausreden sind sie ja nie verlegen, die Herren Profis. Ganz weit vorne lag Franck Ribery mit seiner Rechtfertigung einer Tätlichkeit gegen den Karlsruher Andreas Görlitz: „Ich wollte nur den Ball schützen!“ Genau, der fiese Görlitz hatte das Spielgerät getreten anstatt es wie der Franzose zu streicheln!

 

Wie mit fünf im Phantasialand

Wie jedes Jahr ging auch diesmal wieder das Abstiegsgespenst um. Auch die Anhänger des VfL Bochum mussten lange zittern. Einer von ihnen schwang sich im Internet in lichte lyrische Höhen empor: „Was passiert, wenn wir wirklich absteigen? Der Sommer ist gelaufen, ein kalter Winter beginnt schon im August!“

Wer diesmal die Klasse nicht hielt, der hatte es auch nicht verdient. 31 Punkte reichten Borussia Mönchengladbach als Tabellenfünfzehntem – so wenig brauchte man noch nie. Bei den Borussen war mal wieder Hans Meyer in verantwortlicher Position, der uns monatelang mit scharfzüngigen Sottisen versorgte. Aber nicht mal er war unumstritten, und das wusste er: „Ich habe einen Zahnarzttermin“, sagte er nach dem 1:3 gegen Cottbus zu Journalisten. „Ich werde nicht beim Training sein. Schreibt deshalb nicht, ich wäre gefeuert.“ Dass es mit dem Klassenerhalt nichts werden könnte, war für Mayer kein Thema: „Wir schaffen's, oder wir schaffen es Relegation.“

Damit es klappte, mussten alle mit anpacken. Tobias Levels zum Beispiel erzielte sein erstes Bundesligator, und das machte ihn sehr, sehr glücklich: „Eine Hormonausschüttung wie in diesem Moment hatte ich zuletzt mit fünf Jahren im Phantasialand!“

 

Gut, wer das nötige Glückchen hat

Im Abstiegskampf sind besondere Qualitäten gefordert. Vor allem mental muss man besonders auf Draht sein, wie Bielefelds Rüdiger Kauf sehr wohl wusste: „Jetzt müssen wir erstmal den Kopf vollkriegen!“

Glück gehört aber auch dazu, oder wie es Christian Eichner vom Karlsruher Sportclub nach Sebastian Langkamps Dusel-Tor gegen Leverkusen aus 45 Metern formulierte: „Da haben wir sicherlich mal das notwendige Glückchen gehabt.“ Aber Christian Eichner weiß ohnehin, wie es geht: „Das Wichtigste beim Fußball ist, dass man diese gottverdammte Kugel über die weiße Linie drückt und wenn es mit dem Geschlechtsteil ist.“ Leider zeigten sich seine Mitspieler nicht genauso entschlossen, weshalb dem KSC nur 30 Tore gelangen. Manager Rolf Dohmen bemühte bis zuletzt Durchhalteparolen: „Wir stecken den Kopf so lange aus dem Sand, bis kein Sand mehr da ist.“ Neben Bielefeld und Karlsruhe erwischte es Energie Cottbus. Trainer Bojan Prasnikar versuchte sich zwischendurch in Semantik: „Das Wort Abstiegskampf ist nicht richtig. Denn um abzusteigen, brauchst du nicht zu kämpfen.“ Sagten sich seine Spieler auch und ergaben sich in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ihrem Schicksal.

 

Dinge, die kriegst du nicht kaputt

Deutscher Meister wurde übrigens der VfL Wolfsburg – was vor allem der Person und den Methoden von Alleinherrscher Felix Magath zu danken war. Wie es in Wolfsburg zugeht, durfte Oliver Pocher fernsehtauglich nachempfinden. Beim Probetraining mit Magath sagte der Trainer zum Komiker auf die Frage, wie lange er, der Komiker, denn noch laufen müsse: „Wir machen das immer so lange, bis der erste kotzt.“ Und schob die Anweisung nach: „Und jetzt laufen wir zügig nach oben. Wir, das heißt: die beiden Medizinbälle und du!“

Magath mag es eben herzhaft. Einen Tag nach der Mini-Prügelei beim Training zwischen Zwetschge Misimovic und Ergänzungsspieler Rodrigo Alvim ließ Magath seine Spieler vor Kameras Schattenboxen trainieren. So wundert es nicht, dass ihn die Ohrfeige, die Lukas Podolski seinem Kapitän Michael Ballack im Länderspiel verpasste, nicht weiter aufregte: „Ach, ich weiß nicht. So ab und zu ein bisschen schlagen... Kommt immer drauf an, wie der andere es aufnimmt.“

Magath trainiert in der nächsten Saison den FC Schalke. Der wird vielleicht nicht gleich Meister. Aber auf jeden Fall werden sie die Konkurrenz in Grund und Boden rennen.

 

Das Ende

Einmal mehr zeigte diese Saison, dass nicht nur das Spiel an sich diesen Sport so faszinierend macht, sondern nicht zuletzt auch die sprachlichen Fertigkeiten des ausübenden Personals. Es gibt eben Dinge, die kriegt man nicht kaputt. Oder, um es mit den Worten von Manfred Stoffers, Geschäftsführer von 1860 München, zu sagen: „Sterben und Fußball sind nie unmodern.“

 

Der Bochumer Kabarettist und Autor Frank Goosen tritt seit 1992 regelmäßig auf deutschen Bühnen auf. Zu seinem Repertoire gehören aktuell u.a. die Soloprogramme „A 40 - Geschichten von hier" und „Echtes Leder - Geschichten aus der Tiefe des Raumes". Er schrieb mehrere Romane, sein Bestseller „Liegen lernen" wurde 2003 verfilmt. Daneben schreibt er Kurzgeschichten und Kolumnen, u.a. „Goosens Spielzeit" für die Bochumer Stadionzeitung „Mein VfL" und für den „kicker".

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