Das mühsame Öffnen der Türen

14. Juni 2012: Rassismus im ukrainischen Fußball

Pawel Klimenko kämpft gegen Rassismus in ukrainischen Stadien. Gesicht zu zeigen, kann allerdings lebensgefährlich sein. Fußballfunktionäre, Politiker und die Uefa leugnen das Problem, kritisiert Andreas Rüttenauer bei  taz.de: „Sowohl der ukrainische Ministerpräsident Mikola Asarow als auch Nationaltrainer Oleg Blochin hatten vehement abgestritten, dass überhaupt Rassismus in der Ukraine existiere. (...) Einerseits fordert sie [die Uefa] die Bürgermeister der 16 Orte, in denen EM-Teams wohnen, trainieren oder spielen, dazu auf, mit polizeilicher Gewalt gegen alle rassistischen Einlassungen vorzugehen. Andererseits hat Uefa-Präsident Michel Platini kein Verständnis für Spieler, die nach rassistischen Beleidigungen das Spielfeld verlassen wollen.“