Choreo für Dr. Waldemar Spier

11. März 2015: Fortuna-Fans erinnern an jüdisches Mitglied.

Foto: @medienfreundin

Der Zahnarzt Dr. Waldemar Spier ist bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 der Obmann der 1. Herrenmannschaft von Fortuna Düsseldorf. Doch schon die Meisterschaft im Sommer darf er nicht mehr in verantwortlicher Position feiern. Als Jude wurde er schon bald aus dem Verein ausgeschlossen, später nach Auschwitz deportiert. Am 2. März 1945 starb Spier an Typhus.

Gut 70 Jahre später sind es erneut Fußballfans, die mit einer Choreografie an sein Schicksal erinnern. Beim Spiel der Fortuna am vergangenen Freitag gegen den VfL Bochum.

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