"Bei den Bayern gilt das Schrotgewehr-Prinzip"

11. April 2012: Aggressionsforscher Jens Weidner über Sinn und Unsinn der psychologischen Kriegsführung vor dem heutigen Meistergipfel

Auch wenn Dortmund in der Tabelle noch drei Punkte vor den Bayern liegt, haben die Münchner einen Titel definitiv sicher: Sie sind, angeführt von Uli Hoeneß, die unangefochtenen Meister der psychologischen Kriegsführung im deutschen Fußball. Speziell Hoeneß hat über die letzten 30 Jahre seiner Regentschaft beim FC Bayern fleißig am Status, Großmeister der Verbalattacke, gefeilt. Auch vor dem heutigen Bundesliga-Kracher beim BVB kam aus München so mancher Giftpfeil, auch wenn die ganz großen Ansagen ausblieben - verständlich nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gegen die Westfalen. Doch was bringt das ganze Geplänkel im Vorfeld? Aggressionsforscher Jens Weidner in der FAZ  über Sinn und Unsinn der psychologischen Kriegsführung im Fußball.