"Aus der Schmach gelernt"

1. März 2012: FIFA prüft mit Nachdruck Systeme für Torlinien - Technologie.

Es war das "Nichttor" des Jahres, vielleicht auch des Jahrzehnts. Im Achtefinale der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wird einem klaren Treffer für England von Frank Lampard die Anerkennung verweigert. Deutschland führt weiter 2:1 und gewinnt am Ende hochverdient gar mit 4:1. Es war für viele die "späte Rache" für das Wembley-Tor von 1966. Nachdem diese "Ungerechtigkeit" nach über 40 Jahren in Südafrika getilgt wurde, ist die FIFA fest entschlossen, dass solche Fehlentscheidungen nicht mehr länger tragbar seien und durch technische Hilfsmittel ein für alle Mal ausgeschlossen werden sollen. Glaubt man den Worten von Sepp Blatter wird die Europameisterschaft im Sommer das letzte große Turnier ohne Torlinien-Technologie sein. Im Geheimen werden bereits seit Jahren verschiedene Systeme getestet. Spannend ist dabei aber, dass der mögliche Nachfolger Blatters, Michel Platini, so gar nichts hält von der Technisierung auf der Torlinie. Ein  Lagebericht von Stephan Knieps!